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Ein Beitrag über Goethe-Hafis und Kulturdialog bei Radio WDR, wobei ein Interview mit mir (M. Falaki) zu hören ist. Um dieser Beitrag zu hören, klicken Sie den unteren Link, Teil 3 vom 21.08.13

مصاحبه ی رادیوی آلمانی با من


http://www.wdr3.de/literatur/orientundokzident100.html

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Über die Dissertation unter dem Titel:

 

Goethe und Hafis: Verstehen und Missverstehen in der Wechselbeziehung deutscher und persischer Kultur“


Vorgelegt von: Mahmood Falaki


Hedayat und Kafka

 

 Mahmood Falaki

 

Es wird von einigen Interpreten oder Literaturkritikern Kafkas Einfluss auf den iranischen Schriftsteller Sadegh Hedayat (1903-1951) festgestellt, bzw. sie versuchen ähnliche Merkmale bei beiden nachzuweisen. Ob es einem Schriftsteller möglich ist, in einer ganz anderen kulturell-gesellschaftlichen Situation, in einer Gesellschaft, deren Modernisierung gerade erst begonnen hat, wie Kafka zu schaffen, soll untersucht werden

 

 

Aus dem Persischen von Susanne Baghestani

www.sujet-verlag.de

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Oktober 2009, ISBN: 978-3-933995-44-5

170 Seiten, 12,80 Euro

 

Falakis neuestes Werk, die Novelle „Carolas andere Tode“ handelt von einer Liebesbeziehung zwischen einer Deutschen und einem Perser, der mit seiner Familie nach Deutschland fliehen musste. Protagonist Behrus wird in einer, von drei Erzählperspektiven des Romans, als Schriftsteller vorgestellt. Er kann in Deutschland keinen passenden Job finden und arbeitet als Verkäufer in einem Zigarettenladen. Auf seiner Arbeitsstelle fällt ihm eine Kundin immer wieder auf, er verliebt sich in sie und sucht ihre Nähe. Die Darstellung ihrer Begegnungen und die Entwicklung ihrer Beziehung werden aufgrund ihrer unterschiedlichen Herkunftskulturen, den daraus resultierenden Verhaltensweisen und Weltanschauungen in einem besonderen Licht erscheinen.

Diese Beziehung spiegelt sich als ein Prozess der Integration wider. Der Protagonist findet sich in einem Schwebezustand zwischen den unterschiedlichen Kulturen, wobei er sich von seiner Familie und seinen in Hamburg lebenden Landsleuten von Tag zu Tag mehr entfremdet.

Die Geschehnisse werden aus drei, sehr unterschiedlichen, Perspektiven erzählt und bilden einen komplexen Handlungsrahmen, der den Leser auch aufgrund seines kriminalistisch anmutenden Stils an die Geschichte hineinzieht.

Im Laufe der Erzählung gibt der Protagonist Einblicke in seine Kindheit, die islamische Revolution im Iran, die zunehmenden Schwierigkeiten für Andersgläubige, seine verbotene Liebe zu einer verheirateten Frau und über seine illegale Flucht aus dem Land nach Deutschland und über seine Erfahrungen in Asylheimen.

Carolas andere Tode“ entwickelt sich zu einer Art Kriminalroman, der von tragikomischem Humor geprägt ist.

 

Jürg Fischer, der Literaturkritiker, schreibt über diese Novelle:

 

Hamburg-Krimi mit iranischer Perspektive: „Carolas andere Tode"

"Ein Krimi der anderen Art ist die Novelle „Carolas andere Tode“. Der in Hamburg lebende Literaturdozent Mahmood Falaki beschreibt darin die Gefühlswelt zweier Menschen mit völlig unterschiedlichen Erfahrungshorizonten. Er erzählt die Geschichte eines Exil-Iraners, der sich in Hamburg in eine Deutsche verliebt. Die zunächst etwas verwirrend anmutende Geschichte zieht den Leser zunehmend in seinen Bann und endet mit einer unerwarteten Auflösung." 

In: Die Berliner Literaturkritik, 22.12.09

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